Geschichte: Bau des Tanzsportzentrums 02/03
Vor 2003 wurde dem expandierenden Tanzsportverein das alte Clubhaus zu eng. Zum Gruppentraining platzte das alte Haus an der Salzmannstraße regelmäßig aus sämtlichen Nähten. Die (damalig) Vorsitzende Theresia Gust stürzte sich mit dem Vorstandsteam bereits einige Zeit davor in Arbeit, um den Umzug in ein neues Domizil schnell realisieren zu können. Schon nach kurzer Zeit waren mehrere Grundstücke und Objekte gefunden, die den Mitgliedern auf einer außerordentlichen Versammlung vorgestellt wurden. Nach verschiedenen Erwägungen und Vorlage von Finanzierungsplänen fiel die Wahl auf das städtische Grundstück an der Hansestraße in Münster-Hiltrup. Die Mitgliederveranstaltung beauftragte den Vorstand, den Bau zu planen und durchzuführen.
Mittlerweile ist der Bau fertig und die Residenzler tanzen auf den schönen neuen beiden Flächen. Auf dieser Seite haben wir den Bauverlauf dokumentiert.
Wegbeschreibung zum Tanzsportzentrum
- Vorher: Fotos vom alten Vereinsdomizil
- Pressemitteilung: erster Spatenstich
- Bilder: Fundamentvorbereitung (3.10.02)
- Bilder: Fundament 11.10.02
- Bilder: Holz (7.11.02)
- Bilder: nach der Winterpause (9.2.03)
- Bilder: Heizung/Parkett/Außenanlagen (9.4.03)
- Große Pflanzaktion (13.4.03)
- Antanzen (19.5.03)
Das alte Clubheim
Pressemitteilung vom 23. September 02
Residenz: erster Spatenstich auf neuem Grundstück
"Die Residenz Münster e. V." ist der älteste und größte Tanzsportverein in Münster. Die über 300 Mitglieder trainieren regelmäßig in Aussenstellen, und vor allem im Clubhaus an der Salzmannstraße, welches im Frühjahr 1972 bezogen wurde.
Mittlerweile ist der Verein gewachsen. Besonders zum freien Training und zum BAS-Gruppentraining platzte das Clubheim regelmäßig aus allen Nähten. So sorgte die Enge für den Wunsch nach einem neuen Vereinsdomizil. Die Vorsitzende Theresia Gust stürzte sich mit dem Vorstandsteam direkt nach Amtsantritt in die Arbeit und ließ die Telefonhörer der zuständigen Ämter nicht mehr kalt werden. Schon nach kurzer Zeit waren mehrere Grundstücke und Objekte gefunden, die den Mitgliedern auf einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung vorgestellt wurden. Nach verschiedenen Erwägungen und Vorlage diverser Finanzierungspläne fiel die Wahl auf das städtische Grundstück an der Hansestraße in Münster-Hiltrup. Die Mitgliederversammlung beauftragte den Vorstand, den Bau zu planen und durchzuführen.
Mit der wertvollen Unterstützung des "vereinseigenen" Architekten Rudolf Gantert wurde in Rekordgeschwindigkeit der Bau genau durchkonzeptioniert. Es wurden Zuschüsse von Stadt und Land beantragt, ohne die der Bau nicht möglich ist. Ende August diesen Jahres schließlich kam die langerhoffte Baugenehmigung an. Sofort wurde der alte Mietvertrag zum nächsten April gekündigt und der erste Spatenstich organisiert, den die Residenz am letzten Freitag (20. September) auf dem neuen Grundstück feierte. Auf dem großzügigen neuen Grundstück werkeln bereits seit Anfang der letzten Woche die Bagger.
Eingefunden haben sich neben den Vorstandsmitgliedern und vielen anderen Residenzlern, die das frohe Ereignis feiern wollten, Vertreter von Rat und Verwaltung. Nach den einleitenden Worten der Vorsitzenden Theresia Gust, die darauf drängte, den Bau bis April 03 fertigzustellen, da bis dahin der Mietvertrag gekündigt sei, äußerte Bürgermeister, Mitglied des Sportausschusses und des Rates der Stadt Münster, Herr Günter Schulze Blasum seine Freude und seine Wünsche für ein Gelingen des Bauunternehmens des größten und vielseitigsten Tanzsportvereins der Stadt Münster. Auch Herr Siegfried Winter, stellvertretender Vorsitzender vom Stadtsportbund erklärte seine Anteilnahme an der Residenz und wünschte einen reibungslosen Ablauf der Bauphase, nachdem so viele Hürden gemeistert wurden. Er übereichte einen Scheck für die Jugendarbeit, die im besonderen Blickpunkt der Residenz steht. Der Leiter des Sportamtes der Stadt Münster, Herr Bernd Schirwitz, war in der Zeit vor Baubeginn ständige Anlaufstelle für Theresia Gust und auch er teilte der lockeren Runde seine Glückwünsche für ein gutes Gelingen mit. Schließlich war er es, der die Residenz auf das Grundstück aufmerksam machte. Auch anwesend war Frau Helga Boldt, die wegen ihres Amtes ihre Verbundenheit zur Residenz bestätigte: sie ist Schul-, Kultur- und Sport-Dezernentin, was sich ja mit dem Tanzsport wunderbar verbinden ließe. Sie freute sich auf eine fruchtende Zusammenarbeit mit der "Frau im Sport und Sozialwartin" aus dem Präsidium des Tanzsportverbands Nordrhein-Westfalen Frau Juliane Pladek-Stille, die für den Schulsport zuständig ist, in der Residenz eine Breitensportgruppe trainiert und der Versammlung die besten Wünsche des Präsidiums übermittelte. Weitere Glückwünsche und Grußworte vom Präsident des Landessportbundes Herrn Richard Winkels, dem Regierungspräsidenten Herrn Dr. Jörg Twenhöven und dem Oberbürgermeister Herrn Dr. Tillmann wurden übermittelt. Für den Bezirk Westfalen des Landestanzsportverbandes teilte Lehrwart und Residenzmitglied Dieter Seitz Grüße und die Absicht, das neue Clubheim gleich im nächsten Jahr mit Lehrgängen zu belegen, mit, wofür es ausgezeichnet geeignet sei.
Danach lud der Vorstand ein, sich an bereitgestellten Bänken niederzulassen. Häppchen, Schnittchen und natürlich das obligatorische Glas Sekt wurden eingenommen. Direkt auf dem neuen Grundstück schmiedeten die Residenzler und ihre Gäste Pläne für das neue Domizil.
Das neue Grundstück der Residenz ist ruhig und nah am Kanal gelegen. Direkte Nachbarn sind ein Rudererclub und ein Taucherverein, die auch personell verteten waren. Das neue Clubhaus wird einen großen in zwei gleichgroße Säle teilbaren Saal haben, der auch für Großturniere geeignet ist. Jeder von den "halben" Sälen ist immer noch ein gutes Stück größer als die alte Tanzfläche. Wenn keine Komplikationen auftreten, werden die Residenzler bereits im nächsten Frühjahr in den neuen Räumen trainieren - der Vorstand jedenfalls ist sehr zuversichtlich und dankt allen, die sich beteiligt haben für die Unterstützung bei der Initiierung dieses Bauvorhabens.
Bilder vom 03. Oktober 2002
Bilder vom 11. Oktober 2002
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Blick nach Süden |
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Blick nach Norden |
Bilder vom 07. November 2002
Bilder vom 09. Februar 2003
Nach der Winterpause hat sich einiges getan:
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Der Außenausschuss des Vorstandes ;) - links unser (damalaliger) Schatzmeister Joachim Franke, rechts unser (damaliger) Sportwart Hartmut Schlieker |
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Die spätere Tanzfläche |
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Das Clubheim von außen |
Bilder vom 09. April 2003
Einen gewaltigen Schritt hat der Bau in den letzten Wochen gemacht. Auf den Bildern kann man schon sehr gut sehen, wie es im inneren des Neubaus voranschreitet.
Bilder vom 13. April 2003
Bei der samstäglichen Pflanzaktion trafen sich 16 ausgeschlafene Residenzler um die Massen an angelieferten Pflanzen unter Planung von Markus Neumann zügig an ihren angedachten Platz zu bringen und fest zu "installieren". Neben der Absicht und Tätigkeit, das neue Clubhaus in eine grüne Oase der florischen Ästhetik zu verwandeln bildete speziell das Open-Air-Pizzaessen einen Höhepunkt des Tages.
Antanzen am 19. Mai
Endlich war es soweit: die Fläche war tanzbereit und alle waren gespannt. An einem Montagabend ist ja immer Clubabend, so dass sich dieser spezielle Abend anbot die Fläche tänzerisch "einzuweihen". Natürlich waren viele Mitglieder da um die noch sehr glatte Fläche anzutanzen und einige nutzten gleich die geöffnete Trennwand um auf der riesigen Fläche auszuprobieren, wie sich das Programm "aufklappen" lässt. Im Anschluss wurde noch lange gesessen, geredet, gefeiert, wie es sich für einen so speziellen Montagabend gehört.
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Wolfgang Ströbele und Claus Halfmeier im Eingangsbereich vor den Türen zu Saal A und Saal B. Die Leiter im Hintergrund weiß sich aufs geglückteste mit dem wohnlichen Ambiente des eleganten Neubaus in Holz und Weiß zu verbinden und erinnert dezent jeden Eintretenden, dass hier noch nicht alles fertig ist. |
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| Ein Blick von der Umkleide durch den Flur bis zum Eingangsbereich und zum Gesellschaftsraum. Dort lockt freundlich und stolz Wolfgang Ströbele. Rechter Hand befindet sich Saal B, daneben der Pool-Billard-Raum und das Schwimmbecken. Die Sauna und die Bibliothek befinden sich von hier aus auf der linken Seite neben dem "großen Salon" und der Kegelbahn. ;-) | |
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Saal B, die eine Hälfte des Hauptbestandteiles des neuen Clubheims, abgetrennt durch eine mobile schalldichte Trennwand. Dies ist der Saal, in dem die Gruppentrainingstermine für Turnierpaare eingehalten werden. Für Turniere wird die Fläche natürlich mit dem Entfernen der Trennwand verdoppelt. |
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Auch sehr wichtig: eine ordentliche und gut befüllte Küche um Mitglieder und Gäste angemessen verpflegen zu können. Die Bar kommt noch. |
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So sieht ein typischer Clubabend nach dem Tanzen aus. Klar, so sind wir. Gesellig bis man uns 'rauswirft. ;-) (Warum Britta ausgerechnet in dem Moment aufstehen musste, wird für immer ein Geheimnis bleiben) |



























